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TRIONYS
Biographie
Rainer Bürck, Keyboards & Elektronik
Günter Marx, Violine & Elektronik
Martin Bürck, Gongs, Perkussion & Elektronik
TRIONYS verbindet gestische instrumentale Spielaktionen mit Live-Elektronik.
Das erste Projekt des Trios, das gut einstündige Werk vector alpha,
umfaßt dreizehn Teile, die jeweils durch bestimmte Klangbereiche,
Spielaktionen und Interaktionen zwischen den Musikern definiert sind und
die sich in ein dramaturgisches Gesamtkonzept integrieren. Neben genau
festgelegten Passagen bleiben offene Räume für spontane und
spannende Improvisationen.
Das Debut von TRIONYS fand am 2. und 3. Juni 2001 beim Festival International
de Musiques Universitaires (FIMU) in Belfort statt. Die Wurzeln der Gruppe
reichen zurück in die späten siebziger und achtziger Jahre,
als Rainer und Martin Bürck in einem Trio desselben Namens die Grenzbereiche
zwischen Art Rock und experimenteller zeitgenössischer Musik ausloteten.
Für ihre erneute Zusammenarbeit konnten sie Günter Marx als
begeisterten und kongenialen Partner gewinnen.
Rainer Bürck
arbeitet als freischaffender Pianist und Komponist. Als Pianist spezialisierte
er sich auf zeitgenössische Musik und brachte zahlreiche Werke von
Komponisten verschiedener Länder zur Uraufführung. Seit 1995
arbeitet er mit verschiedenen Musikern in Improvisationsprojekten zusammen.
Als Komponist arbeitet er hauptsächlich im Bereich der elektroakustischen
Musik. Er schuf Werke für "Tonband" und für Interpreten
mit interaktiver Elektronik. Seine Musik wurde in Europa, in Nord- und
Südamerika und in Australien aufgeführt bzw. im Rundfunk gesendet
und stieß auf sehr positive Resonanz bei der Kritik. Sein Werk Flautando
erhielt 1999 den 1. Preis beim Prager Wettbewerb Musica Nova und
den 2. Preis beim EAR-Wettbewerb des Ungarischen Rundfunks. Rainer
Bürcks CD Without Fear kann über www.earsay.com bezogen
werden.
Günter Marx
ist Konzertmeister an der Dortmunder Oper. Neben dieser Tätigkeit
konzertierte er sowohl solistisch als auch mit verschiedenen Kammermusikensembles
wie dem Brahms Quartett, Hamburg, dem Leonardo Quartett, Köln usw.
Sein starkes Interesse an zeitgenössischer Musik führte zur
Zusammenarbeit mit verschiedenen Komponisten wie Thomas Kessler, Mesias
Maiguashca, Wilfried Jentzsch und Rainer Bürck, mit dem zusammen
er auch Tourneen in die USA und nach Kanada unternahm.
Martin Bürck
arbeitet als freischaffender Musiker und Bildender Künstler.
Ein Schwerpunkt im Bereich Schlaginstrumente wurde die langjährige
Arbeit mit Gongs, aus der neben zahlreichen Solokonzerten auch Musik-Lyrik-Projekte
entstanden. Martin Bürck ist ständig auf der Suche, das "Innere"
des Materials zum Klingen zu bringen. So erweckte er in einer Theaterproduktion
faszinierende Klänge aus dem Schrott-Inventar einer Brauerei. Andere
Projekte: künstlerische Gestaltung einer Klangnacht, Höhlenkonzerte,
Hörspiel; Einzel- und Gruppenausstellungen im bildnerischen Bereich
(Skulpturen, Objekte, Malerei), Klanginstallationen, interdisziplinäre
Kunstprojekte.
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